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Do, 15.06.2017 | 20:00 | MFG 5-Gelände, Schusterkrug 25, 24159 Kiel

Workshop: Start Up auf dem Lande

am 15.06.2017 im Rahmen des Waterkant Festivals

Im Rahmen des Waterkant Festivals, dem größten Festival rund um Start Up im Norden, fand auf dem Kieler MfG5-Gelände auch der Workshop "Start Up auf dem Lande" statt. Die Veranstaltungsreihe von „Region Digital“ in Vorbereitung auf die Konferenz „Region Digital – für alle“ im September wurde somit fortgesetzt.

Für die ca. 30 Teilnehmer folgten nach der thematischen Einleitung durch Ulrich Bähr zwei Impulsvorträge.

Christian Kliesow von der Wirtschaftsförderung Plön berichtete dabei über die Fördermöglichkeiten, die der Landkreis Plön bietet. Dabei machte er auch auf die zentrale Bedeutung der persönlichen Beratung aufmerksam.

Michael Seelig stellte die Situation im Wendland vor, die er dort in unterschiedlichsten Positionen seit ca. 30 Jahren begleitet. Er machte dabei unter anderem die besondere Bedeutung des Zusammenhaltes der Gründer auf dem Lande deutlich.

 

 

Anschließend wurden in drei Workshops unterschiedliche Aspekte des Gründens auf dem Lande vertieft. 

Die Zielsetzung dabei waren konkrete Forderungen, die für den digitalen Wandel in diesen Bereichen eingehalten werden sollen. Die Themen und stichpunktartigen Ergebnisse sahen dabei wie folgt aus:

 

Workshopergebnisse:

Mit dem Ziel jeweils zwei bis drei Forderungen oder Grundvoraussetzungen für Start Ups auf dem Lande aufzustellen, diskutierten die Kleingruppen jeweils ca. 30 Minuten. Folgende Ergebnisse wurden festgehalten:

CoWorking:

  • Einrichtung von CoWorking-Spaces und Makerspaces auf dem Land!
  • Orte der Begegnung entstehen, wo Zugpferde sich engagieren. Zugpferde identifizieren und stärken!
  • Rotations-Angebote durch diese unterschiedlichen CoWorking-Spaces: Eine Woche hier, eine Woche dort.
  • Neue Mobilitätskonzepte für Stadt-Land-Verbindung. Schnell aus der Stadt, schnell zurück!
  • Bedarfsbezogene Seminarsangebote in Makerspaces / CoWorkingspaces für Gründer entwickeln. Gemeinsames Lernen. (Bildungscheckheft,) (Blended Learning)
  • Mobile „Bildungstouren“ von Trainern durch CoWorking-Spaces.  Stationen auch in VHS, Büchereien. Beratung durch Fachkollegen.

 

Für den Bereich der Förderung wurden folgende Voraussetzungen erarbeitet:

Förderung/Beratung/Unterstützung allgemein muss...

...authentisch sein. Berater und Fördergeber müssen ein ernsthaftes Interesse an der Idee bzw. dem Startup haben.

...weniger bürokratische Prozesse beinhalten. Bewertung der Idee statt Businessplan.

...flexibel sein: „Tailormade“ und nicht „one size fits all“.  Eine gute Förderung lebt davon flexibel auf die Bedürfnisse und Ansprüche eines Gründers einzugehen.

 

Zusammenfassend lässt sich der Wunsch nach CoWorking, nach Fortbildung, nach Austausch und nach Integration in die ländlichen Strukturen als Wunsch und Forderung für die Start Ups auf dem Lande festhalten. Der umfassende Bereich der Förderung wurde wenig im Detail besprochen, es wurde hier aber klar, dass Förderung deutlich flexibler und individueller werden soll.

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